1. Mannschaft: Wölfe verlieren ersten Auswärtskampf in Esslingen

Die Handball Wölfe Plankstadt mussten am Samstagabend ihre erste Auswärtsniederlage der Saison einstecken. In der Sporthalle Römerstraße unterlagen die Wölfe der SG Hegensberg-Liebersbronn mit 27:23 – trotz großem Einsatz und kurzem Aufbäumen nach der Pause.

Zähe erste Halbzeit – Chancen ungenutzt

Von Beginn an war klar: Das wird ein zähes Stück Arbeit. Die Gastgeber legten früh zwei Tore vor, und obwohl sich die Wölfe immer wieder Möglichkeiten erspielten, fehlte im Abschluss die letzte Konsequenz. Viele gute Chancen blieben ungenutzt, wodurch man die technischen Fehler der Hegensberger nicht bestrafen konnte. So liefen die Wölfe permanent dem Rückstand hinterher und gingen mit einem 11:9 in die Halbzeitpause.

Kurzzeitige Führung – dann die kalte Dusche

Direkt nach Wiederanpfiff schien sich das Blatt zu wenden. Mit viel Biss und Einsatz drehten die Wölfe das Spiel und lagen in der 34. Minute mit 11:12 in Front. Doch dieser Moment war nur von kurzer Dauer. In der Folge entwickelte sich ein Schlagabtausch, bei dem die Gastgeber cleverer und abgezockter wirkten. Spätestens als die SG in der 47. Minute mit drei Toren davonzog, war klar, dass es ein ganz hartes Stück Arbeit werden würde. In der Schlussphase fehlte den Wölfe der Zugriff zum Spiel. Somit musste man sich 27:23 geschlagen geben.

Herausragend auf Plankstadter Seite: Julian Maier mit 7 Feldtoren und Alexander Leibnitz, der 6 Treffer beisteuerte. Bei den Gastgebern war es Benjamin Hahnloser, der mit ebenfalls 7 Toren den Unterschied machte.

Blick nach vorne: Heimspiel am Tag der Deutschen Einheit

Trainer Niels Eichhorn brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Wir haben zu viele klare Chancen vergeben. Mit einer besseren Abschlussquote wäre hier mehr drin gewesen.“

Doch lange Zeit zum Ärgern gibt es nicht: Bereits am Freitag, 03.10., um 19:00 Uhr steht das nächste Highlight an. In der heimischen Mehrzweckhalle empfangen die Wölfe die TSG Söflingen. Am Tag der Deutschen Einheit soll die Halle wieder beben – mit der Unterstützung der Fans im Rücken wollen die Wölfe zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Denn eines ist klar: In Plankstadt wurde schon so manches Feuerwerk abgebrannt.

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