Die Handballwölfe Plankstadt mussten am Samstag in der heimischen Halle gegen die Saase3 Leutershausen Handball eine 26:34 (11:13)-Niederlage hinnehmen. Trotz einer kämpferischen Leistung, vor allem in der Abwehr, reichte es am Ende nicht, um den favorisierten Gästen wirklich gefährlich zu werden.
Der Start verlief vielversprechend: Die Wölfe hielten die Partie über weite Strecken der ersten Halbzeit ausgeglichen. Mit aggressiver Deckung und guten Torhüteraktionen setzten sie Leutershausen unter Druck. Bis kurz vor der Pause blieb alles offen, ehe die Gäste sich einen kleinen Vorsprung erarbeiteten und beim Stand von 11:13 die Seiten wechselten.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild: Die Abwehr der Wölfe stand weiter kompakt, immer wieder konnten die gegnerischen Angriffe unterbrochen werden. Doch dem eigenen Angriff fehlte die Ruhe. Überhastete Abschlüsse, technische Fehler und Fehlwürfe verhinderten, dass die Mannschaft den Rückstand entscheidend verkürzen konnte. Stattdessen nutzte Leutershausen seine Chancen konsequent, erhöhte Mitte der zweiten Halbzeit den Vorsprung und zog bis auf acht Tore davon.
Die Wölfe kämpften bis zum Ende, gaben sich nie auf und wurden von den Zuschauern lautstark unterstützt. Doch gegen die abgeklärte Spielweise des Gegners reichte es nicht mehr für eine Wende. Am Ende stand ein 26:34, das den Spielverlauf zwar deutlich erscheinen lässt, die starke Abwehrarbeit der Wölfe aber nicht widerspiegelt.
Das Rudel heute: Marc Barth, Lennard Braun, Eric Fackel, Elija Laguniak, Fabio Piarulli, Luca Piarulli, Luca Raia, Kilian Reske, Leopold Rittmann, Philipp Schweitzer, Leon Spainer
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