Was diese Wölfe am Samstagnachmittag in Heidelberg gezeigt haben, verdient mehr als nur einen Blick auf das Ergebnis. Krankheitsbedingt geschwächt, in Minimalbesetzung – und trotzdem von der ersten Minute an mit Mut und Zusammenhalt auf der Platte. 💙🐺
Der Start hatte es in sich: Heidelberg legte ein schnelles Tempo vor, Tore im Minutentakt, kaum Zeit zum Durchatmen. Doch unsere Wölfe hielten dagegen! Immer wieder kämpften sie sich heran, setzten Nadelstiche, spielten mutige Pässe und zeigten vor allem in der Anfangsphase richtig starke Lauf- und Regelbewegungen. Jonathan Rittmann und Alex Fackel trafen früh, Helena Weber war hellwach– die Tribüne lebte, Eltern feuerten an, jede gelungene Aktion wurde gefeiert.
Dann kam diese Phase, die weh tat: Ballgewinne, gute Ideen – und doch rutschte der Ball beim Durchbruch zu oft weg. Heidelberg nutzte das gnadenlos aus, zog Tor um Tor davon. Zur Pause stand ein bitteres 21:9 auf der Anzeige. Aber: Aufgeben? Nicht mit diesen Wölfen!
Nach dem Seitenwechsel kam Plankstadt zurück. 💪
Mehr Zugriff, mehr Mut, mehr Tempo. Flora Schürger traf doppelt in kurzer Zeit, Luca Felkel verwandelte sicher vom Siebenmeterpunkt, Finn Wittman warf sich in die Zweikämpfe, die Wölfe holten auf. Man spürte: Heidelberg verlor ein wenig den Boden, der Rhythmus kippte – doch die Körner reichten am Ende nicht mehr, um das Spiel komplett zu drehen. Die hohe Torfrequenz, kaum zwei Minuten ohne Treffer, forderte ihren Tribut.
Trotz der 30:18-Niederlage bleibt:
Diese Mannschaft hat gekämpft, zusammengehalten und Charakter gezeigt – unter schwierigen Voraussetzungen und bis zum Schlusspfiff. Dafür gab’s Applaus von den Rängen. Verdient. 👏
Kader & Tore:
Julian Schweitzer (Tor),
Alex Fackel (3), Luca Felkel (7), Matts Krause (0), Jonathan Rittmann (2), Flora Schürger (3), Helena Weber (3), Finn Wittmann (0)Nici Fackel
Wölfe mit Herz und Leidenschaft

