Was für ein Handball-Krimi! Wer am Sonntag den Weg nach Sandhausen gefunden hatte, brauchte starke Nerven. Unsere D2-Jungwölfe lieferten sich mit der HSG Hardtwald 2 ein Duell auf Augenhöhe, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Am Ende stand ein hochverdientes 26:26-Unentschieden auf der Anzeigetafel – ein Punkt, der sich nach dieser Energieleistung wie ein Sieg anfühlt!
Dabei startete unser Wolfsrudel wie die Feuerwehr. Wach, flink und treffsicher zogen wir blitzschnell auf 0:3 davon. Doch der Herausforderer aus dem Hardtwald fand über eine sehr körperliche Spielweise zurück in die Partie. Zur Halbzeit lag unser Team mit 15:11 hinten, doch wer dachte, die Jungwölfe würden jetzt den Kopf hängen lassen, der kennt die Moral dieses Rudels nicht!
In der zweiten Halbzeit folgte eine Aufholjagd, die jeden in der Halle von den Sitzen riss. Während unser Torwart als wahrer Rückhalt mit spektakulären Paraden den Kasten zeitweise förmlich vernagelte, kämpfte sich die Mannschaft Tor um Tor heran. Besonders Matthis (Nummer 5) zeigte unglaublichen Einsatz und eroberte in einer Abwehrschlacht am Boden wichtige Bälle für uns.
Die Crunchtime war nichts für schwache Nerven: Paul Götze brachte uns mit einem Doppelschlag kurz vor Ende mit 24:26 in Führung. Die Halle bebte! In den letzten Sekunden kam es zum ultimativen Showdown: Ein 7-Meter für Plankstadt mit dem Schlusspfiff. Linus übernahm die Verantwortung, doch der Ball klatschte nur an den Pfosten.
Das Fazit: Auch wenn der letzte Wurf nicht im Netz landete, überwiegt der Stolz! Unsere Jungwölfe haben nach einem Rückstand niemals aufgegeben, haben Witterung aufgenommen und sich als geschlossene Einheit diesen Punkt erkämpft. Fehler wie der letzte Pfostentreffer gehören zum Lernen dazu – was zählt, ist der Mut, in solchen Momenten anzutreten.
Fabian Wewers

