Männliche B2 mit 41:23-Auswärtssieg in Mannheim

Die männliche B2 der Handball Wölfe Plankstadt ist erfolgreich in die Saison 2026/27 gestartet. Bei der SG MTG/PSV Mannheim 2 setzten sich die Wölfe deutlich mit 41:23 durch und legten bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein für den Auswärtssieg.

Mannheim begann engagiert und versuchte, über druckvolle Aktionen zum Abschluss zu kommen. Gegen die robuste Plankstadter Defensive war das allerdings nur selten erfolgreich. Die Gastgeber mussten ihre Würfe häufig aus ungünstigen Positionen oder von weit außen nehmen. Der Rest wurde souverän vom Plankstadter Torhüter gestoppt.

Auf der anderen Seite fanden die Wölfe schnell zu ihrem Angriffsspiel. Bemerkenswert war dabei die Verteilung der Tore: Plankstadt blieb nicht auf einzelne Angriffsaktionen festgelegt, sondern kam aus verschiedenen Positionen zum Erfolg. Aus dem 1:5 nach knapp sieben Minuten wurde innerhalb kurzer Zeit ein 2:10 und anschließend ein 2:13.

Auch in der Folge blieb Mannheim unter Druck. Zwischen der 18. und 25. Spielminute gelangen den Wölfen sieben Treffer, während die Gastgeber nur viermal erfolgreich waren. Mit 22:7 ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Direkt nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit setzte Plankstadt das Tempo fort. Nach nur 20 Sekunden fiel bereits das 23:7. Danach nutzte der Trainer die klare Führung, um verschiedene Varianten auszuprobieren. Eine offenere Abwehr und mehrere Positionswechsel veränderten das Spielbild. Mannheim kam nun häufiger zu Torerfolgen, konnte den deutlichen Vorsprung der Wölfe aber nicht entscheidend verkürzen.

Plankstadt kontrollierte die Partie weiterhin und fand auch in der Schlussphase immer wieder Lösungen im Angriff.

Der frisch gebackene Kader, der kaum gemeinsame Trainingszeit für die Vorbereitung zur Verfügung hatte, setzte in der gesamten Breite Akzente und spielte variabel zusammen, sodass alle Feldspieler zum Torerfolg kamen.

Am Ende stand ein klarer 41:23-Erfolg. Ein Saisonauftakt, der vor allem durch die starke erste Halbzeit, die robuste Abwehrarbeit und die Variabilität im Angriff geprägt war.

Kader der Wölfe:
Simon Dück und Xaver Vobis (beide im Tor)
Ben Bante (4), Tim Drescher (3), Eric Fackel (7), Philipp Groll (1), Elija Laguniak (2), Linas Luft (2), Philipp Maier (6), Fabio Piarulli (6),
Luca Piarulli (5), Manuel Pracht (5)

Martin Fackel

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