An diesem sonnigen Samstagmittag um 12:45 Uhr herrschte beste Stimmung in der Halle der KuSG Leimen, als unser Wolfsrudel hochmotiviert antrat, um die Fährte aufzunehmen. Von der ersten Sekunde an zeigten die Jungwölfe aus Plankstadt einen beherzten Jagdinstinkt. Nach wenigen Augenblicken rollte der erste Tempovorstoß, kurz darauf zappelte der Ball im Netz, und mit einem sicher verwandelten Freiwurf hieß es blitzschnell 0:2 für unsere Wölfe. Hinten agierte die Deckung wachsam wie ein eingeschworenes Rudel und ließ die Gastgeber bei deren erstem Durchbruch eiskalt ins Leere laufen.
Doch die Heimmannschaft erwies sich als zäher Widersacher und fand mit druckvollen Distanzwürfen zurück ins Spiel. Beim 2:2 war die Begegnung wieder völlig offen, und es entwickelte sich eine echte Zerreißprobe. Zentimeter fehlten zum Glück: Erst klatschte der Ball unglücklich an den Innenpfosten und sprang heraus, später verhinderte die Latte den verdienten Torerfolg. Trotzdem hielten unsere Kids dagegen. Ein genialer Lupfer nach schnellem Einwurf zum 3:3 und ein artistisches Zaubertor – eine Pirouette mit anschließendem Heber über den Keeper zum 5:6 – ließen die mitgereisten Eltern lautstark jubeln. Leimen erhöhte vor dem Pausenpfiff jedoch spürbar das Tempo. Trotz großartiger Paraden unseres Torhüters zogen die Gastgeber mit einer Serie davon, sodass es mit einem 14:7-Rückstand in die Kabine ging.
Wer nun dachte, das Wolfsrudel würde die Köpfe hängen lassen, kennt die Moral dieser Truppe nicht. Im zweiten Durchgang stemmten sich unsere Helden mit vollem Einsatz gegen die drohende Niederlage, bissen sich in jeden Zweikampf und ließen sich auch durch Rückschläge nicht entmutigen. Mit schnellem Umschaltspiel und mannschaftlicher Geschlossenheit gestalteten die Wölfe die zweite Hälfte bravourös und entschieden diesen Durchgang mit 10:9 Toren sogar für sich.
Am Ende leuchtete nach vierzig intensiven Minuten ein 23:17 für Leimen von der Anzeigetafel, wir konnten also den Rückstand in der zweiten Hälfte noch verkürzen. Auch wenn die Punkte diesmal bei den Gastgebern blieben, kehrt das Rudel mit wertvollen Erfahrungen und erhobenen Hauptes zurück nach Plankstadt – die nächste Beute wartet schon!
Fabian Wewers

