Das erste Saisonspiel in der neuen PLARENA hatte für die C1 gleich einiges zu bieten. Gegen die SG Brühl/Ketsch entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften um jeden Meter kämpften. Die Wölfe hatten dabei zwar einige Schwierigkeiten mit der Chancenverwertung, blieben aber durch eine zunehmend stabile Abwehr und einen starken Kilian Reske im Tor im Spiel.
Nach dem 5:5 begann sich das Blatt langsam zu wenden. Die Wölfe wurden sicherer, nutzten ihre Möglichkeiten besser und erspielten sich Schritt für Schritt einen Vorsprung. Über 10:7 und 14:7 ging es schließlich mit 21:13 in die Halbzeit.
Ketsch kam nach der Pause noch einmal mit mehr Druck zurück. Die Wölfe mussten dagegenhalten und taten das auch. Vor allem Kilian Reske hielt sein Team mit wichtigen Paraden im Spiel. Gleichzeitig blieb die Chancenverwertung ein kleiner Wermutstropfen.
Doch die C1 blieb geduldig.
Als Ketsch in der zweiten Hälfte noch einmal auf 29:23 herankam, folgte die entscheidende Reaktion. Nach der Auszeit fanden die Wölfe wieder zu ihrem Angriffsspiel, ließen den Ball schneller laufen und spielten die entscheidenden Pässe genau in die Lücken. Innerhalb kürzester Zeit wuchs der Vorsprung wieder deutlich an.
Nun lief es wie am Schnürchen. Eric Fackel traf mehrfach, Elija Laguniak setzte in der Schlussphase wichtige Akzente und auch Luca und Fabio Piarulli sorgten für ordentlich Bewegung auf der Anzeigetafel. Aus dem 32:23 wurde schließlich ein beeindruckendes 44:25.
Damit gelingt der C1 ein mehr als gelungener Einstand in der neuen Halle. Der Sieg war nicht nur wegen des deutlichen Ergebnisses überzeugend, sondern vor allem wegen der Art und Weise, wie die Mannschaft nach schwierigen Phasen immer wieder die richtige Antwort fand.
44:25 – zwei Punkte bleiben in Plankstadt!
Und ein großes Dankeschön geht an Josh, der die Partie als Schiedsrichter vorbildlich leitete.
Der Kader der C1:
Kilian Reske (im Tor), Marc Barth (0), Eric Fackel (11), Deniz Ildeniz (2), Elija Laguniak (6), Fabio Piarulli (11), Luca Piarulli (10), Leopold Rittmann (2), Philipp Schweitzer (2), Elias Betzwieser
Martin Fackel

