Die Hoffnung auf den ersten Heimsieg war groß, als unsere C2 am Samstag in der Wolfshöhle die Mannschaft aus Seckenheim/Edingen/Friedrichsfeld empfing. Die Gäste standen auf Tabellenplatz sechs und waren fest entschlossen, die Punkte nicht kampflos in Plankstadt zu lassen. Für unsere tapferen Wölfe wartete damit eine schwere Aufgabe – zumal die Hälfte des Rudels bereits ein anstrengendes Spiel in den Beinen hatte.
Der Start machte Mut! Die Wölfe legten engagiert los, gingen in Führung und zeigten, dass sie sich keineswegs verstecken wollten. Beim 4:3 nach gut fünf Minuten war die Partie völlig offen. Doch die Gäste antworteten mit schnellen Gegenstößen und nutzten die Fehler der Plankstädter im Zusammenspiel konsequent aus. Aus einem ausgeglichenen Beginn wurde ein schwieriger Kampf um jeden Ball.
Nach einer Auszeit versuchten die Wölfe, wieder mehr Ordnung ins Spiel zu bringen. Und tatsächlich: Finn Wittmann übernahm Verantwortung und traf mehrfach hintereinander. Auch Linus Weber setzte wichtige Akzente. Die Wölfe blieben dran, kämpften sich heran und machten deutlich, dass sie sich nicht einfach abschütteln lassen wollten. Kurz vor der Pause stand es zwischenzeitlich nur noch 12:14. Mit 13:15 ging es schließlich in die Kabine – alles war noch drin!
Doch nach dem Seitenwechsel kippte die Partie zunehmend. Die Wölfe fanden nicht mehr zu ihrem Spiel aus der ersten Hälfte. Zu viele Bälle gingen verloren, die Abstimmung im Angriff wollte nicht mehr richtig funktionieren und Seckenheim nutzte die sich bietenden Chancen eiskalt. Nach dem 15:20 geriet Plankstadt immer weiter ins Hintertreffen.
Gerade in solchen Momenten braucht es Vertrauen in die eigenen Stärken und den Mitspieler. Statt über das Zusammenspiel neue Lösungen zu finden, versuchten die Wölfe ihr Glück zunehmend in Einzelaktionen. Doch Handball ist ein Mannschaftssport – und gegen einen Gegner, der die Fehler konsequent bestraft, wird es dann besonders schwer.
Auch wenn die Kräfte nach dem bereits absolvierten Spiel spürbar nachließen, gaben die Wölfe nicht auf. In der Schlussphase setzten Oskar Jurukov und Alex Fackel noch einmal Treffer. Am deutlichen Ausgang änderte das allerdings nichts mehr: Mit 20:39 endete die Begegnung.
Der erste Heimsieg lässt weiter auf sich warten. Das Ergebnis fällt deutlicher aus, als es die lange Zeit offene erste Halbzeit vermuten ließ. Nun gilt es, die Köpfe oben zu behalten, die Fehler im Zusammenspiel aufzuarbeiten und als Rudel weiter zusammenzuwachsen. Denn die nächste Chance kommt – und dann wollen die Wölfe wieder gemeinsam angreifen!
Kader der C2:
Moritz Gaa und Paul Wolf (beide im Tor),
Alex Fackel (3), Luca Felkel (2), Oskar Jurukov (3), Matts Krause (0), Dario Ragusa (0), Jannis Ridderbusch (0), Julian Schweitzer (1), Linus Weber (6), Finn Wittmann (5)
Martin Fackel

