C1: Wölfe zeigen Kampfgeist, doch der Tabellenzweite bleibt zu stark

Ein ungeschlagener Tabellenzweiter in der PLARENA – für die C1 der Handball Wölfe stand eine anspruchsvolle Aufgabe auf dem Programm. Gegen die JSG Weschnitztal würde es darauf ankommen, die eigenen Stärken abzurufen und über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben. Dass die Gäste nicht ohne Grund weit oben in der Tabelle stehen, sollte sich noch zeigen.

Beide Teams begannen mit einer aufmerksamen Abwehrarbeit. Erst nach gut drei Minuten gelang Weschnitztal der erste Treffer. Doch die Gäste fanden anschließend besser ins Angriffsspiel und nutzten ihre Möglichkeiten konsequenter. Die Wölfe dagegen ließen einige Chancen liegen und mussten früh einem Rückstand hinterherlaufen.

Kilian Reske hielt mit mehreren starken Paraden dagegen und gab seiner Mannschaft wichtige Unterstützung. Auch die Defensive der Wölfe steigerte sich zunehmend, sodass die JSG beim Stand von 6:9 ihre erste Auszeit nahm. Dennoch blieb Weschnitztal im Abschluss effektiver und konnte den Vorsprung weiter ausbauen.

Auf Plankstadter Seite sorgte Deniz Ildeniz mit seinen Treffern von außen für wichtige Impulse. Mit vier Toren gehörte er zu den auffälligsten Akteuren der Wölfe. Kurz vor der Pause verhinderte Kilian mit einer Glanzparade einen weiteren Gegentreffer. Trotzdem ging es mit einem 11:18 in die Kabinen.

Die Antwort der Wölfe nach dem Seitenwechsel konnte sich sehen lassen. Mit mehr Entschlossenheit im Angriff und großem Einsatz in der Defensive kämpfte sich Plankstadt zurück. Eric Fackel setzte mit zwei Treffern wichtige Akzente, Fabio Piarulli verkürzte schließlich auf 17:20. Die Gäste mussten erneut eine Auszeit nehmen – die Partie schien wieder offen.

Doch in dieser entscheidenden Phase fehlte den Wölfen die letzte Konsequenz. Mehrere Angriffe blieben ungenutzt, während Weschnitztal seine Chancen weiterhin effektiv verwertete. So gelang es den Plankstadtern trotz großem Einsatz nicht, den Rückstand weiter zu verkürzen.

In der Schlussphase machte sich die größere Sicherheit der Gäste bemerkbar. Weschnitztal setzte sich erneut ab und brachte den Vorsprung bis zum Ende auf 37:24.

Das Ergebnis fällt deutlich aus, dennoch gab es aus Plankstadter Sicht auch positive Ansätze. Die starke Phase unmittelbar nach der Pause und die zwischenzeitliche Verkürzung auf drei Tore haben gezeigt, dass die Mannschaft durchaus Druck auf den Favoriten ausüben kann. Kilian Reske überzeugte mit wichtigen Paraden, Deniz Ildeniz setzte von außen Akzente und Fabio Piarulli war mit zehn Treffern erfolgreichster Plankstadter Torschütze.

Für die Wölfe gilt es nun, die guten Ansätze mitzunehmen und vor allem an der Konstanz im Angriffsspiel zu arbeiten. Denn Kampfgeist und der Wille, auch gegen einen starken Gegner zurückzukommen, waren an diesem Tag definitiv vorhanden.

Wolfskader: Kilian Reske (im Tor), Marc Barth, Elias Betzwieser, Eric Fackel (5), Deniz Ildeniz (4), Elija Laguniak, Fabio Piarulli (10), Luca Piarulli (1), Leopold Rittmann (2), Philipp Schweitzer (2)

Martin Fackel

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