In einer Partie, die lange Zeit deutlich knapper verlief, als es das Endergebnis vermuten lässt, mussten sich die Handballwölfe Plankstadt der TSG Germania Dossenheim mit 30:23 geschlagen geben. Trotz einer kämpferisch starken ersten Hälfte reichte es für die Wölfe nicht, um dem Favoriten Punkte zu entführen.
Das Spiel begann mit einer starken Anfangsphase der Wölfe. Hochkonzentriert starteten sie in die Begegnung beim Tabellenvierten. Mit einer stabilen Abwehr und konsequenten Abschlüssen gelang es den Gästen, die Hausherren unter Druck zu setzen und über weite Strecken eine Zwei-Tore-Führung zu behaupten.
Leider kam kurz vor dem Pausenpfiff die Wende: Die TSG Germania kam besser in ihren Rhythmus und die Konzentration der Plankstadter ließ in den entscheidenden Minuten vor der Sirene leicht nach, was die Gastgeber eiskalt bestraften. Dossenheim schloss nicht nur auf, sondern drehte die Partie komplett. Mit einem für Plankstadt unglücklichen 11:13-Rückstand ging es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die TSG, warum sie im oberen Tabellendrittel steht. Taktisch disziplinierter und mit deutlich mehr Zug zum Tor bauten die Dossenheimer ihren Vorsprung innerhalb kurzer Zeit aus. Während die Wölfe sich wacker wehrten, fehlte im Angriff nun das nötige Glück und die letzte Präzision.
Die Gastgeber nutzten die Lücken in der Plankstadter Defensive konsequent und setzten sich schnell auf sieben Tore ab. Zwar gaben die Wölfe bis zum Schluss nicht auf, doch der Rückstand war gegen die abgeklärte Germania nicht mehr einzuholen.
Letztendlich gewann die TSG Germania Dossenheim verdient mit 30 : 23 gegen die Handballwölfe Plankstadt.
Kader der Handball Wölfe Plankstadt:
Leon Wewers (2), Linus Weber (4), Matti Gensheimer (6), Leon Siebig (7), Simon Naber (8), Jannis Ridderbusch (10), Oskar Jurukov (11), Jannes Pospiech (13), Dario Ragusa (14), Jonathan Giesa (22)
Stephanie Jurukov

