Die Hoffnung auf eine Überraschung lebte nur kurz: Beim souveränen Tabellenführer SKV Unterensingen mussten die Handball Wölfe Plankstadt am Samstagabend eine deutliche 21:31-Niederlage hinnehmen und bleiben damit auch im vierten Spiel des Jahres 2026 ohne Punktgewinn.
Dabei begann die Partie aus Sicht der verletzungsgeplagten Plankstädter durchaus vielversprechend. Mutig, engagiert und mit einem stark aufgelegten Raúl Lazaro Garcia im Tor hielten die Wölfe in der Anfangsviertelstunde dagegen und begegneten dem Spitzenreiter auf Augenhöhe. Doch in den folgenden 15 Minuten der ersten Halbzeit folgte der bittere Einbruch: Die offensive Abwehr der Unterensinger zwang die Wölfe zu zahlreichen Fehlpässen und Ballverlusten, hinzu kamen mehrere Zeitstrafen, die den Rhythmus im Angriff zusätzlich lähmten. Ein 1:8-Lauf kurz vor der Pause ließ den Rückstand auf 16:8 anwachsen – ein schwerer Schlag für das Rudel.
Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Wölfe kaum noch Zugriff auf das Spiel. Während Unterensingen zwischenzeitlich sogar einen Gang zurückschaltete, häuften sich auf Plankstadter Seite weiterhin technische Fehler und Strafzeiten. Spätestens nach 40 Minuten beim Stand von 10:23 war der letzte Hoffnungsschimmer verflogen. Immerhin stemmten sich die Wölfe in der Schlussphase noch einmal gegen eine höhere Niederlage und hielten den Rückstand mit großem Kampf bei zehn Toren (21:31).
Die Enttäuschung war entsprechend groß – auch wenn die Niederlage beim dominanten Tabellenführer realistisch einzuordnen ist. Nach einer ordentlichen Anfangsphase fehlten über die gesamte Spielzeit hinweg Konstanz, Durchschlagskraft und die nötige Selbstverständlichkeit, um Zählbares mitzunehmen. Die Situation im Abstiegskampf der Oberliga Baden-Württemberg bleibt damit angespannt.
Nun richtet sich der volle Fokus auf die kommenden Aufgaben: Nach dreiwöchiger Pause gastieren die Wölfe am 28. Februar um 17:00 Uhr beim Nachbarn aus Viernheim – fest entschlossen, dort alles in die Waagschale zu werfen und endlich wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.
Es spielten:
Florian Fröhlich (4), Fabian Engels (2), Joshua Fröhlich (2), Alexander Leibnitz (2), Nico Schöffel (2), Marcel Treiber (2), Leonard Verclas (2), Tadeo Eichhorn (1), Nicolas Großhans (1), Maximilian Muschelknautz (1), Adrian Summ (1), Nikolas Zincke (1), Sebastian Kaiser, Julian Kern, Raúl Lazaro Garcia.
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