Die Motivation war groß: Endlich sollten die ersten Punkte der Saison her! Doch die Gastgeber aus Wieblingen hatten wenig Interesse daran, den Wölfen dieses Vorhaben leicht zu machen. Für unsere C2 wurde es ein schwieriger Nachmittag, an dem sich zeigte, wie schnell kleine Fehler im Handball bestraft werden können.
Zu Beginn war den Wölfen die Anspannung anzumerken. Statt befreit aufzuspielen, agierte das Rudel zu verkrampft und fand nur schwer in seinen Rhythmus. Unsaubere Zuspiele landeten immer wieder beim Gegner, der die Fehler konsequent ausnutzte. Während die Wölfe um Sicherheit rangen, zog Wieblingen davon.
Doch Aufgeben? Nicht mit diesem Rudel! Schritt für Schritt kämpften sich die Wölfe zurück und suchten ihre Chance. Allerdings blieb der Gegner hellwach, störte die Angriffe früh und machte es unseren Jungs schwer, den Rückstand entscheidend zu verkürzen.
Einer, der sich davon nicht beeindrucken ließ, war Finn. Mit vollem Einsatz kämpfte er um jeden Ball und ging voran. Genau dieser Wille war es, den die Wölfe auch in der schwierigen Phase brauchten.
Mit einem deutlichen 10:19 ging es in die Kabine. Eine schwere Hypothek – aber noch lange kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Rudel verbessert. Die Wölfe eroberten mehr Bälle und standen in der offensiven Abwehr deutlich besser. Plötzlich war mehr Zugriff im Spiel, und der Einsatz stimmte. Doch die Aufholjagd kostete Kraft, während die Uhr unaufhaltsam weiterlief. Der Rückstand ließ sich diesmal nicht mehr aufholen.
Was bleibt, ist eine Niederlage, aus der die Mannschaft lernen kann. Zu viele Fehlpässe machten es dem Gegner leicht und verhinderten, dass sich die gute individuelle Leistung der Wölfe in ein besseres Ergebnis verwandelte. Trotzdem gab sich das Team bis zum Schluss nicht auf.
Die ersten Punkte müssen noch warten. Aber ein Rudel wächst nicht nur durch Siege zusammen. Gerade solche Spiele können zeigen, was in einer Mannschaft steckt: füreinander kämpfen, Fehler gemeinsam aufarbeiten und beim nächsten Mal wieder angreifen.
Kopf hoch, Wölfe! Weiter zusammenwachsen, weiterkämpfen – die nächsten Chancen kommen!
Handball Wölfe Plankstadt e.V.:
Moritz Gaa und Paul Wolf (beide im Tor), Alex Fackel (9), Luca Felkel (1), Moritz Gaa (1), Oskar Jurukov (6), Dario Ragusa (3), Jannis Ridderbusch (0), Linus Weber (4), Finn Wittmann (4)
Martin Fackel

