Das Wolfsrudel war auf der Jagd nach den nächsten Punkten. Der direkte Tabellennachbar Hemsbach wollte diese natürlich am liebsten in der eigenen Halle behalten. Doch zunächst sah es ganz danach aus, als hätten die Wölfe etwas dagegen.
Plankstadt startete konzentriert, fand direkt ins Spiel und setzte die Gastgeber früh unter Druck. Beim Stand von 2:6 in der sechsten Spielminute musste Hemsbach bereits die erste Auszeit nehmen. Ein Auftakt, der Hoffnung machte!
Doch danach kippte die Partie. Hemsbach fand zunehmend besser ins Spiel, während die Wölfe ihren Rhythmus verloren. Unnötige Fehlpässe brachten die Gastgeber zurück in die Begegnung. Aus der frühen Führung wurde ein offenes Spiel, und in der 17. Minute stand plötzlich der Ausgleich auf der Anzeigetafel.
Als Eric Fackel dann auch noch verletzungsbedingt ausfiel, wurde die Aufgabe für die Wölfe noch schwieriger. Kein Auswechselspieler mehr, während Hemsbach aus einer voll besetzten Bank schöpfen konnte. Jetzt waren Kampfgeist und Zusammenhalt gefragt. Und genau das zeigte Plankstadt: Aufgeben war keine Option!
Mit einem knappen 13:14-Rückstand ging es in die Kabine. Nur ein Tor Unterschied – da war noch alles drin. Die Hoffnung auf eine Wölfe-Aufholjagd lebte weiter.
Doch die Pause brachte leider nicht die erhoffte Wende. Im Gegenteil: Im Angriff wollte kaum noch etwas gelingen. Die Fehlpässe häuften sich, und der Weg zurück ins Spiel wurde immer steiniger. Selbst in doppelter Überzahl wollte der Ball einfach nicht so ins Tor, wie es sich das Rudel gewünscht hätte. Manchmal klebt das Pech eben genauso hartnäckig an den Fingern wie das Handballharz.
Einer stemmte sich besonders gegen den schwierigen Spielverlauf: Paul Wolf zeigte im Tor eine überragende Leistung und hielt seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel. Doch auch seine Rettungstaten konnten nicht verhindern, dass sich Hemsbach zunehmend absetzte.
Am Ende stand eine 22:27-Niederlage auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das schmerzt, denn die Wölfe hatten stark begonnen und sich trotz aller Widrigkeiten nicht aufgegeben. Heute fehlte jedoch die nötige Sicherheit im Zusammenspiel, um aus dem guten Start etwas Zählbares zu machen.
Liebe Wölfe-Fans: Solche Tage gehören leider auch dazu. Heute haken wir die Partie ab, richten den Blick nach vorne und nehmen die nächste Herausforderung gemeinsam an. Denn ein Rudel zeichnet sich nicht nur durch Siege aus, sondern auch dadurch, dass es nach schwierigen Spielen wieder aufsteht.
Den Tag streichen wir mal aus dem Kalender. Kopf hoch, Wölfe – weiter geht’s!
Es spielten:
Paul Wolf (im Tor), Marc Barth (1), Eric Fackel (3), Deniz Ildeniz (3), Elija Laguniak (4), Fabio Piarulli (3), Luca Piarulli (6), Leopold Rittmann (2)
Martin Fackel

