Es war nicht der erhoffte Ausgang im Duell mit dem TSV Wieblingen – mit 28:22 musste sich unsere 1. Mannschaft den Heidelbergern geschlagen geben. Somit findet man sich nach vier Spielen im breit gefächerten Tabellenmittelfeld der Verbandsliga wieder. Am Sonntag (18.10) kommt nun mit der Handballregion Bottwar SG der Tabellenführer nach Plankstadt.
An die Spielgemeinschaft haben die Wölfe gute Erinnerungen: Zum Ende der Saison 2024/2025 traf man in der Relegation auf die Buffalos und sicherte sich das Ticket zur Oberliga Ba-Wü. Insbesondere im Hinspiel in Plankstadt zeigte das Rudel damals eine herausragende Leistung und überrannte den Gegner in einem furiosen Spiel mit 40:26 – die 32:37-Niederlage im Rückspiel fiel dann nicht mehr ins Gewicht.
Knapp 15 Monate später treffen die Teams nun wieder aufeinander: Plankstadt konnte sich nach einem schwierigen Jahr nicht in der Oberliga halten, HABO spielte eine durchschnittliche Runde und beendete die vergangene Saison auf Platz 10 der Verbandsliga. Für die aktuelle Saison haben die Buffalos um den neuen Trainer Jürgen Buck das Ziel ausgegeben, den Rückstand auf die Spitzenteams zu verringern. Das gelingt bislang auch vollumfänglich: Trotz eines herausfordernden Auftaktprogramms steht die Spielgemeinschaft mit 7:1 Punkten auf dem geteilten Spitzenplatz der Liga, hat lediglich beim 32:32 in Knittlingen (dem anderen Tabellenführer) einen Zähler abgegeben. HABO verfügt über einen starken Kader, aus dem einer sicherlich heraussticht: Linkshänder Florian von Gruchalla bringt die Erfahrung aus über 300 Bundesliga-Spielen mit (u.a. SG Flensburg-Handewitt, VfL Gummersbach, HC Erlangen) und zeigt sich bislang äußerst treffsicher (35 Tore in 4 Spielen, Platz 2 der Torjägerliste). An seiner Seite steht ein Mix aus Oberliga- und Verbandsligaerfahrenen Akteure und Nachwuchsspielern, die die bislang erfolgreichste Offensive der Liga bilden. Eine Mammutaufgabe für die Plankstädter Defensive also, die aber ebenfalls zu den besten ihrer Zunft gehört – nur Wieblingen musste in der noch jungen Saison weniger Gegentreffer hinnehmen.
Eine Leistungssteigerung benötigen die Wölfe dagegen im Angriffsspiel, 22 eigene Treffer waren deutlich zu wenig, um beim Gastspiel in Wieblingen Zählbares mitzunehmen. Zu oft scheiterte Plankstadt an der eigenen Chancenverwertung und am Aluminium des gegnerischen Tores – aber auch der Spielfluss im Positionsangriff entsprach noch nicht dem, was das Team eigentlich auf die Platte bringen möchte. Die Chance, es besser zu machen, gibt es am Sonntag – das Rudel möchte die gestartete Heimserie mit dem dann dritten Erfolg in eigener Halle ausbauen!
HW Plankstadt – Handballregion Bottwar SG I Sonntag, 18.10.2026 I 18:00 Uhr
